China – Ailuropoda melanoleuca

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Riesenpandamutter mit ihren Jungen

Selten habe ich etwas Niedlicheres gesehen, als die Ailuropoda melanoleuca beim Fressen. Eher bekannt unter dem Namen Riesenpanda oder ganz simpel „Pandabär“. Diese gemütliche Bärenart ist schlichtweg unvergleichlich, einzigartig und seit dem Jahre 1990 auf der Roten Liste als vom Aussterben bedroht gekennzeichnet.

Durch Lebensraumzerstörung und Wilderei sind in den chinesischen Provinzen Gansu, Hubei und Hunan sämtliche Pandas verschwunden und in freier Wildbahn befinden sich lediglich ca. 1.800 Tiere in den Provinzen Shaanxi und Sichuan.

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Riesenpanda im Baum

Erfreulicherweise sind durch Schutzprogramme der chinesischen Regierung und Zuchten in Gefangenschaft, wie beispielsweise im Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding, steigende Bestandszahlen zu erwarten, weshalb der Riesenpanda im Jahre 2015 als „nur“ gefährdet zurückgestuft wurde. Der Bestand scheint sich jedoch nur vorübergehend zu erholen, da durch die Klimaveränderungen in den kommenden 80 Jahren mehr als 35 % der Bambusregionen, als Hauptlebensraum der Pandas, vernichtet sein werden.

Das Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding kann wie ein Zoo auch, mit der Ausnahme, dass hier nur Riesenpandas und Rote Pandas (vom Aussterben bedroht) zu sehen sind, von Touristen und Interessierten für einen Eintrittspreis von 58 Yuan inklusive des Panda- und Schmetterlingmuseums besucht werden. Der Park sowie die Gehege sind, anders als in China zu erwarten, mit zahlreichen Pflanzen- und Baumarten wirklich schön angelegt.

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Riesenpanda

Wer lebende Pandas gesehen hat, kann nachvollziehen, dass man diese kuscheligen Raubtiere mit ihrem scheinbar sanft-tollpatschigen Wesen und dennoch wachen Augen unverzüglich in sein Herz schließt. Stundenlang könnte ich die Panda-Jungen beim Spielen oder beim Fressen beobachten. Bambus wird entweder in gemütlich zurückgelehnter Position oder im Liegen vertilgt. Wie könnte man sich da nicht an deren Anblick erfreuen und automatisch selbst entspannter werden?

Kurze Randnotiz: Am 06.07.2016 wurde auch die Giraffe als gefährdete Tierart eingestuft.IMG_20161212_083043.jpg


4 Gedanken zu “China – Ailuropoda melanoleuca

  1. Hallo Lieblingstochter, auch auf diesem Wege noch einmal alles liebe und gute zum Geburtstag und viel Glück und Vergnügen auf Deiner Reise. Falls Du noch in China verweilst – schau mal in Tsing Tao vorbei. Dein Urgrossvater ( August Kruse, der seinerzeit auch die ganze Welt bereist hat ) hat damals die Deutsche Brauerei mit gebaut – neben vielen anderen Sachen, die er auf anderen Kontinenten noch so getrieben hat, wie z.B. in Kamerun, wo er unter anderem als Holzfäller tätig war (wohl eher als Aufseher für seine dunkelhäutigen Bediensteten )

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  2. Hallo Prinzessin, auch von mir ein kräftiges „Häppi Börsdi“ … Die Passage mit dem „Crossfit-Training“ hat mich doch kurzzeitig s e h r nervös gemacht … :-))) Genieße die Zeit und pass‘ weiter gut auf dich auf. LG von W. K. aus G.

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