Myanmar – Mandalay

Mandalay – sehr geschäftig, überall wird gebaut, gemacht und getan. Straßen werden von Menschenhand bei 35 Grad im Schatten erneuert und geteert. Natürlich auch direkt neben meiner Unterkunft Acestar BnB Backpacker Hostel, welches für ein Hostel in Myanmar echt in Ordnung ist. Merkwürdig war einzig und alleine die Tatsache, dass ich ein 10-Bett Female Dormitory gebucht hatte, jedoch in ein 8-Bett Mixed Dormitory mit 7 Männern gesteckt wurde. Ich habe echt nichts gegen euch Männer, aber wenn 80 % davon schnarchen und von den 80 % noch 60 % betrunken sind: Erholsame Nacht, Adieu. Ansonsten waren die Jungs sehr nett und lieb zu mir. Und es ist keiner, wie „Ali aus Berlin“ im Türkei-Urlaub 2013 „versehentlich“, in mein Bett gekrochen. Meinen Aufenthalt in Mandalay haben besonders die Mitarbeiter des Hostels sehr angenehm gestaltet und sich während meiner Lebensmittelvergiftung (Reis an einer Busraststätte auf dem Weg vom Inle Lake nach Mandalay) rührend um mich gekümmert. Nach 3 Tagen konnte ich auch wieder essen und durch eine vorsichtige Auswahl an Lokalen, kann ich das Seezar Bistro empfehlen. Die Salate sind knackig und die Mint Limonade ist die beste, die ich bisher trank.

 

Mandalay Palace
Mandalay Palace

Außer das Bett meines Hostels, Bauarbeiten und das Seezar Bistro habe ich mir noch den prächtigen Mandalay Palace, das super-touristische Inwa Village und die fast auseinander fallende Amarapura-Brücke angeschaut. Für die Besichtigung dieser Orte zahlt man einmalig 10.000 Kyat für ein Ticket, welches bei den jeweilig besuchten Orten mit Nummern abgestempelt wird.

 

Der Mandalay Palace befindet sich auf militärischem Gelände, was bedeutet, dass der Zutritt ohne Pass oder Ausweis nicht gestattet wird. Am Eingang werden diese als Pfand gegen eine Besucherkarte ausgetauscht. Übrigens wird ein Personalausweis ebenso akzeptiert. Ich hatte nämlich meinen Reisepass nicht dabei.

Auf dem Weg zur Amarapura-Brücke oder auch U-Bein-Brücke genannt, hält man am Besten noch beim Sagaing Hill halten und den dort erbauten Tempel besichtigen.

Sagaing Hill
Sagaing Hill

Das Inwa Village erreicht man durch eine ca. 2 minütige Flussüberquerung mit einem Motorboot für 2.000 Kyat (hin und zurück) per Person. Aus dem Boot ausgestiegen kraxelt man die Uferböschung hinauf und wird von Kutschern belagert, welche einem selbstverständlich erklären, dass die Distanzen zwischen der Klöster, Tempeln und Pagoden zu Fuß nicht machbar seien. Ist natürlich Blödsinn, wenn man einen ganzen Tag Zeit hat, kann der Ort wunderbar durchwandert werden. Fällt die Entscheidung auf die Kutsche, sollte nicht mehr als 4.000 Kyat pro Person bezahlt werden.

Inwa Village
Tempelruine im Inwa Village

Als Mitbringsel können für 1.000 oder 2.000 Kyat handgefertigter Schmuck und Taschen aus Bambus oder Wassermelonenkernen an fast jeder Sehenswürdigkeit von Einheimischen erworben werden.

Taschen aus Wassermelonenkernen
Taschen aus Wassermelonenkernen

2 Gedanken zu “Myanmar – Mandalay

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