Ein halbes Jahr

Ein halbes Jahr ist bereits vergangen, seitdem ich mich am Flughafen Berlin-Tegel von meiner Tante, die mich mit Tränchen in den Augen gar nicht mehr loslassen wollte, dem fröhlich winkenden Bernd und auch von Deutschland verabschiedet habe. Nun, 52 Postkarten später, kommt es mir immer noch vor, als wäre es erst gestern gewesen.

Wo habe ich mich in den letzten 6 Monaten herumgetrieben?

  1. Russland: Moskau
  2. China: Beijing, Shanghai, Suzhou, Tangkouzhen, Hangzhou, Luoyang, Xi´an, Chengdu, Kunming, Baisha, Lijiang, Guilin, Guangzhou
  3. Myanmar: Than Lyin, Bagan, Kalaw, Inle Lake, Mandalay, Yangon
  4. Thailand: Chiang Rai
  5. Vietnam: Hanoi, Ha Long Bay
  6. Laos: Luang Prabang, Vang Vieng, Vientiane
  7. Vietnam: Da Nang
  8. Kambodscha: Siem Reap

Mein persönliches Highlight des letzten Halbjahres: die Erwanderung der Großen Mauer in China.

Ob sich bei mir viel verändert hat? Klar, ich habe viele unglaubliche Menschen kennengelernt, aus dessen Bekanntschaften sich Freundschaften für eine Ewigkeit entwickelten und nicht nur auf Facebook beschränken. Durch die Distanz lerne ich jedoch auch, meine Familie und Freunde in Deutschland mehr wertzuschätzen. (Denkt nicht, ihr würdet mir nicht fehlen.) Ich durfte viele atemberaubende Landschaften entdecken, die sich in mein Gehirn brannten. Und ja, ich tanze, lache und male mehr.

Ob ich mich verändert habe? Mag sein, bis auf eine Gewichtszunahme kann ich das gar nicht so beurteilen. Eine Veränderung meiner Person ist aber auch nicht Sinn der Reise. Lediglich die vielen neuen Erlebnisse, sollen meinen Horizont jeden Tag erweitern. Sehr wohl kann ich bestätigen, dass Asien mich viele Dinge in Sachen Gelassenheit und Flexibilität gelehrt hat. Und ich habe einen etwas dunkleren Teint bekommen.Braungebrannt

Ob ich schon die Schnauze voll habe? Definitiv „Nein“! Natürlich gibt es auch beim Reisen, insbesondere beim nervigen Packen und irgendwo-mitten-in-der-Nacht-ankommen Tiefpunkte, aber derzeit überwiegen noch die Höhepunkte. Ich bin schon gespannt, was das nächste halbe Jahr mit sich bringt. Im August werde ich den Kontinent Asien hinter mir lassen und nach Australien aufbrechen.

Jetzt geht es aber erst wieder ab in den Bus, Richtung Kampot.


Ein Gedanke zu “Ein halbes Jahr

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