my egotrip

Das wird hier keine Kaffeefahrt.

Who I am…

… und warum tue ich das? Oder auch: „Jetzt dreht ´se völlig durch!“

„Lisa, spinnst du? Du kannst doch hier nicht alles aufgeben für eine Träumerei! Was ist mit deinem Job, deiner Wohnung – Familie und Freunde?“ Sätze, die ich bei der Eröffnung meines Planes durchaus gehört habe. Und genau das ist der Punkt:

Ich will nicht mehr träumen. Ich will den Traum leben.

Und dazu muss ich raus.

Als kleine Lisa im zarten Alter von 13 Jahren las ich eine Typisierung meines Sternzeichens und dort wurde aufgezeigt, dass der Schütze reise- und abenteuerlustig, immer auf der Suche und von Fernweh geplagt ist.

Damals war das für mich völliger Schrott. So war ich doch nie verreist und die Möglichkeiten nicht gegeben – dass man auch mit wenig bis gar keinem Geld reisen kann, war mir natürlich auch nicht in den Sinn gekommen.

Aber ein bisschen was scheint doch an dem Fernweh und der Reiselust dran zu sein.

Natürlich bin ich bis dato einen durchaus erstrebenswerten Weg gegangen, der in der Gesellschaft üblich und anerkannt ist. Gute Ausbildung im öffentlichen Dienst, eigene Wohnung, sicherer Arbeitsplatz. Der Weg der Vernunft quasi. Ein Weg, auf dem man sich auch gerne mal ausruht. Leider aber auch relativ phantasielos, was man dann durch extreme Hobbys auszugleichen versucht. Vorausgesetzt man ist der Typ dafür.

Sollte ich also weiter Entscheidungen treffen, um die Erwartungen der Gesellschaft zu erfüllen? Den Hang zum Perfektionismus weiter ausbauen und auf alle Lebensbereiche ausdehnen? Und vor allem, will ich den Weg bis zum Lebensende ohne Pause so weiter gehen?

Die Antwort ist klar: Nein. Erstmal austoben.

Da muss es noch mehr in diesem einmalig geschenkten Leben geben. Mehr verschiedene Jobs ausprobieren. Mehr Abenteuer. Mehr Spaß. Mehr Freude. Mehr Tanz. Mehr Lachen. Mehr Hoffnung. Mehr Probleme, die gelöst werden wollen. Talente, die entdeckt werden wollen. Mehr Menschen auf der Welt helfen. Mehr vom Leben haben.

Also muss ich raus in die Welt und alles finden, was bisher gefehlt hat. Um nicht auf Dinge zu warten, die nicht von alleine eintreffen werden.

Wenn ich gefragt werde, warum ich dafür auf eine Reise gehen muss, kann ich diese Frage definitiv nicht beantworten – auch mir selbst nicht. Natürlich habe ich mich auch durch den Dschungel der Reiseblogs gekämpft, um zu erfahren, ob es einigen Bloggern genauso geht. Allerdings scheinen alle Blogger irgendwie schon immer Berührungspunkte mit dem Reisen und der Welt gehabt zu haben und können auch genau begründen, warum sie was und wie machen. Ich finde es bemerkens- und beneidenswert, wenn jemand genaue Vorstellungen von seinem Leben hat. Na ja, da werde ich auch noch irgendwann hinkommen.

Ich hoffe, dass meine Geschichte ein Anstoß für Menschen sein kann, bei Unzufriedenheit etwas in ihrem Leben zu ändern oder einfach mal Neues auszuprobieren. Das ist nicht nur auf das Reisen bezogen.

 

img_4368-3My egotrip is my individual trip…

von mir zusammengestellt und erarbeitet. Das hier wird keine Kaffeefahrt. Ich werde Dinge entdecken und lernen, die mir wichtig sind. Die mir am Herzen liegen.

Mein Moment im Leben, an dem ich meine übliche Playlist pausiere, um eine neue zu erstellen.

Wann ist dein Moment?

 

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